Identitätsfeststellung

 

Die Polizei darf deine Identität feststellen, wenn angemessene Gründe vorliegen (z. B. Suche nach abgängigen Minderjährigen oder psychisch kranken Personen, Verdacht strafbarer Handlungen etc.). Du hast an der Identitätsfeststellung mitzuwirken, indem du deinen Namen, dein Geburtsdatum und deine Wohnanschrift nennst. Solltest du keinen Ausweis dabei haben, kann man dich auch auf das Wachzimmer mitnehmen.

Du hast das Recht, über den Anlass und den Zweck der Amtshandlung informiert zu werden.

Du kannst von den Beamten auch ihre Dienstnummer verlangen, damit du weißt, mit wem du gesprochen hast. Sie müssen dir aber nicht ihren Namen nennen.

Bist du kein österreichischer Staatsbürger, musst du deine Dokumente (Reisepass und Visum) immer bei dir tragen.

 

Achtung:

Urkundenfälschung: Urkunden sind nicht nur Reisepässe oder Führerscheine, sondern auch Schülerausweise.

Wer seinen Schülerausweis fälscht, indem z. B. das Geburtsdatum geändert wird, begeht eine Urkundenfälschung und macht sich damit strafbar! Laut Strafgesetzbuch kann den Täter/die Täterin eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr erwarten.