Feuerwerkskörper

 

Je nach Gefährlichkeit eines Feuerwerkskörpers gelten nach dem Pyrotechnikgesetz unterschiedliche Altersbestimmungen und sonstige Einschränkungen, welche sowohl für den Besitz und die Verwendung als auch für die Weitergabe an andere Personen gelten. Das Gesetz unterscheidet zwischen den Gefährlichkeitsstufen F1 bis F4.

Feuerwerkskörper der Kategorie F1 (sehr geringe Gefahr) dürfen nur von Personen besessen und verwendet werden, die das 12. Lebensjahr vollendet haben und sie dürfen nur einzeln und getrennt voneinander gezündet werden.  Dazu zählen zum Beispiel:  Knallerbsen, Knallbonbons, Tischfeuerwerke, Wunderkerzen, Bodenfeuerwirbel, etc.

Feuerwerkskörper der Kategorie F2  (geringe Gefahr) dürfen nur von Personen besessen und verwendet werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Auch sie dürfen nur einzeln und getrennt voneinander gezündet werden. Zu Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 zählen zum Beispiel:  Knallfrösche, Schweizer Kracher (Piraten), (Baby-)Raketen, etc.

Beachte: Seit 4. Juli 2017 sind der Besitz und die Verwendung von Schweizer Krachern (Piraten) ausnahmslos verboten.

Feuerwerkskörper der Kategorien F3 und F4 (mittlere und große Gefahr) dürfen nur von Personen besessen und verwendet werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und über einen Nachweis von Sachkunde oder Fachkenntnis sowie eine behördliche Bewilligung verfügen.

Innerhalb und in unmittelbarer Nähe zu Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen, Kirchen, Gotteshäusern sowie Tierheimen und Tiergärten ist die Verwendung von Feuerwerkskörpern immer verboten. Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen droht eine Geldstrafe in der Höhe von bis zu 3.600 Euro oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Wochen.

Für nähere Infos siehe auch: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/316/Seite.3160000.html