Cyber Mobbing

 

Mobbing  bedeutet ganz allgemein, dass jemand über einen längeren Zeitraum von einer oder mehreren Personen systematisch attackiert und ausgegrenzt wird.

Weitere Informationen zum Thema sind in unserem Falter „Mobbing“ und in der Broschüre „Mobbing und Gewalt im Klassenzimmer“.

Mit der Verbreitung von Internet und Handy finden bestimmte Mobbinghandlungen, wie z. B. das gezielte Belästigen, Bloßstellen, Fertigmachen oder auch absichtliches Ausgrenzen, zunehmend auch im „virtuellen Raum“ (also vor allem im Internet) statt. In diesem Fall spricht man von „Cyber-Mobbing“.

Die Besonderheiten von Cyber-Mobbing sind:

  • Es kann rund um die Uhr erfolgen.

  • Es erreicht ein großes Publikum.

  • Die Täterinnen/Täter agieren (scheinbar) anonym.

 

Seit 01.01.2016 werden bestimmte Handlungen, die unter den Begriff Cyber-Mobbing fallen, gerichtlich unter Strafe gestellt.

Nach § 107c Strafgesetzbuch (StGB) macht sich strafbar, wer eine andere Person durch E-Mails, SMS, Anrufe oder über soziale Netzwerke wie Facebook oder Messenger-Dienste wie WhatsApp gravierend an der Ehre oder in ihrer Intimsphäre verletzt, indem kränkende Worte, Texte, Bilder oder Audiodateien für eine längere Dauer oder auf wiederholte Weise für mindestens zehn andere Personen sicht- bzw. hörbar gemacht werden.

Weitere Informationen zum Thema Cyber-Mobbing findest du unter https://www.saferinternet.at/cyber-mobbing/. Hier findest du auch einen Leitfaden, wie du gegen Cyber-Mobbing vorgehen kannst.