Internetabzocke

 

Es gibt leider zahlreiche Jugendliche und Erwachsene, die aus Unachtsamkeit auf vermeintliche „Gratisangebote“ im Internet hereinfallen und dann durch Druck und Einschüchterung von Seiten des Anbieters, abgezockt werden.

Zum sicheren Gebrauch des Internets und um sich vor den unlauteren Geschäftspraktiken der Anbieter zu schützen, ist es wichtig, misstrauisch gegenüber allzu verlockenden Angeboten zu sein. Auch im Internet gibt es, wie im realen Leben, meist nichts umsonst oder gratis. Ratsam ist, wenn nicht unbedingt nötig, keine persönlichen Daten, wie Namen, Adressen und Kontonummern, im Internet bekannt zu geben.

Hier noch weitere Tipps:

  • Unbedingt die ganze Webseite lesen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) suchen.

  • Suche genau nach versteckten Preisen.

  • Registriere dich nicht vorschnell auf Webseiten mit Lebensprognosen, Routenplanern, SMS-Diensten, Führerschein- bzw. IQ-Tests, Hausaufgaben oder Referaten u. ä.

  • Wenn du dich doch auf einer Seite anmelden möchtest, druck dir die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus und heb sie dir auf.

  • Sei stets misstrauisch gegenüber Gratis-Angeboten.

  • Bezahle unerklärliche Rechnungen nie sofort!

  • Das Rücktrittsrecht solltest du schriftlich und eingeschrieben nutzen. Auf der Seite der Arbeiterkammer findest du Musterbriefe.

 

ACHTUNG:  Bevor du dich registrierst, frage immer jemanden, der sich auskennt, nach den möglichen Folgen (z.B. Eltern, KIJA,...)!!!

Wenn trotz aller Vorsicht dennoch in eine Gratis-Falle getappt wird, ist es wichtig, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich an eine Konsumentenschutzorganisation zu wenden, z.B. Internetombudsmann oder Arbeiterkammer. Die AK bietet auf ihrer Homepage eigene Musterbriefe zur Kündigung als Download.